Ausrüstung

Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen Geräte und Sonderausrüstungen vorstellen, die von der Feuerwehr im Einsatz verwendet werden.

 

Es gibt eine Vielzahl von speziellen Gerätschaften, auf die die Einsatzkräfte nicht verzichten können.

 

Dazu gehören Atemschutzgeräte wie auch Geräte zur Technischen Hilfeleistung, wie z.B. das hydraulische Rettungsgerät mit dem Unfallopfer aus Fahrzeugen befreit werden können.


AED - Automatisierter Externer Defibrillator

Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) ist ein medizinisches Gerät zur Behandlung von defibrillierbaren Herzrhythmusstörungen durch Abgabe von Stromstößen. Im Gegensatz zu Defibrillatoren aus dem Rettungsdienst oder Kliniken sind AEDs wegen ihrer Bau- und Funktionsweise besonders für Laienhelfer geeignet.

Diese Geräte sind in beiden Feuerwehrhäusern vorhanden und für die Einsatzkräfte jederzeit Griffbereit. Ebenso sind in Teilen der Stadt wie zum Beispiel im Bürgerhaus, dem Hit-Einkaufsmarkt und in den Rathäusern, sind sie vorhanden.

Airbagsicherung

Die Octopus Airbagsicherung kommt bei Verkehrsunfällen zum Einsatz, wenn der Fahrerairbag nicht ausgelöst hat. Dies dient der Sicherung des Verletzten und der Einsatzkräfte im Falle eines spontanen Auslösens des Airbags.

Atemschutzgeräte

Bei Brandeinsätze kann eine Gefährdung durch Verbrennungsprodukte in der Umluft bestehen.
Die Feuerwehrleute schützen sich davor durch den Einsatz von Atemschutzgeräte, die unabhängig von der Umluft machen.
Die Einsatzkräfte atmen dann über das Gerät Luft aus den Flaschen des Atemschutzgerätes.

Elektrolüfter

Das mit Strom betriebene Belüftungsgerät (Elektrolüfter) kommt nach oder währen Brandeinsätzen zum Einsatz. Hiermit wird eine rauchfreie Zone, beispielsweise in Treppenräumen, geschaffen und somit der Fluchtweg von giftigen Rauchgasen freigehalten.

Ebenso können nach Brandeinsätzen eventuell verrauchte Räume oder Gebäudeabschnitte rauchfrei gemacht werden.

Firedos Zumischanlage

Diese Anlage stellt ein Schaummittel-Wasser-Gemisch her, das für die Herstellung von Mittel- und Schwerschaum benötigt wird. Durch diese bereits im Fahrzeug verbaute Anlage fallen die früher üblichen Gerätschaften wie Zumischer, Ansaugschlauch für das Schaummittel in tragbaren Kanistern weg. Dadurch kann eine Brandbekämpfung mit Schaum schneller und kontinuierlicher gewährleistet werden.

Die Zumischanlage der Firma Firedos ist in den Fahrzeugen verbaut, die einen Schaummitteltank besitzen.

Gasmessgerät

Dieses Gerät ist bei Einsätzen mit unbekannten Gasen überlebenswichtig. Nicht nur, dass bestimmte Gase eine explosionsfähige Atmosphäre bilden können, manche haben sogar eine erstickende Wirkung und sind für den Menschen geruchs- und geschmackslos und daher besonders gefährlich.

Das Gasmessgerät bietet die Möglichkeit, sechs Gase gleichzeitig zu messen. Damit ist es nahezu universell einsetzbar. Auf dem großen Display sind alle Werte auf einem Blick schnell ablesbar.

Glasmaster

Die Säge:

Der Glasmaster ist ein manuelles Glasschneidewerkzeug zum Heraustrennen von verklebten Scheiben in enorm kurzer Zeit, ohne Einsatz von elektrischen oder hydraulischen Geräten. Der Glasmaster reagiert beim Sägen nur auf Zug, um die entstehenden Glassplitter nach außen zu ziehen.

Das Messer:

Das Rettungsmesser bietet zwei Funktionen. Es besitzt eine eingeklappte Schneide, um mit dieser Front oder Heckscheiben mit einer Gummilippe herauszuschneiden. Auf der anderen Seite ist es mit einem Gurtschneider versehen.

Der Federkörner:

Der Federkörner kommt in Verbindung mit dem Paketbandabroller zum Einsatz. Nachdem die Seitenscheiben mit dem Paketband abgeklebt wurden, können diese mit dem selbstschlagenden Federkörner „gesprengt werden“. Das Paketband verhindert, dass die Seitenscheiben in ihre Einzelteile zerspringt. So können wir in das Fahrzeuginnere gelangen und die Personenbetreuung beginnen.

(Die Seitenscheiben eines PKW bestehen aus dem sogenannten ESG (Einscheiben Sicherheitsglas). Diese zerfallen bei Bruch in zahlreiche kleine Stücke. Die Kanten der Glassplitter sind zwar weiterhin scharf, jedoch sind die Bruchstücke so klein, dass sie keine tiefen Verletzungen mehr verursachen können. Für Front- und Heckscheiben wird das sogenannte VSG (Verbundsicherheitsglas) verwendet. Hier sind zwei Glasschichten mit einer Folie verbunden und verhindern das zerspringen, wie beim ESG üblich ist.)

Hebekissen

Unsere Hebekissen werden bei Einsätzen zur technischen Hilfeleistung aller Arten eingesetzt. Mit diesen Kissen können Lasten angehoben werden, die unter Umständen schwer zugänglich sind, da die Kissen sehr flach sind. Sie werden Eingesetzt zur Befreiung eingeklemmter Personen, bei Verkehrsunfällen, bei Felsabgängen oder Erdrutschen sowie in eingestürzten Gebäuden.

Technische Daten:

Sie werden mit einer Druckluft von 8 Bar betrieben und haben eine Einschubhöhe von 2,5 cm. Unsere Hebekissen haben eine Hubkraft 12 und 24 Tonnen und somit eine Hubhöhe 20cm und 30cm. Bei Bedarf dürfen maximal auch zwei Kissen übereinander gelegt und betrieben werden.

Rauchvorhang

Der Einsatz des Rauchvorhangs in Zugangstüren zu Brandräumen oder Wohnungen stellt sicher, dass nach Öffnung der Tür kein weiterer Brandrauch in den Treppenraum gelangt.

Durch den Einsatz der Überdruckbelüftung wird der bereits vorhande Rauch im Treppenraum entfernt und dieser wird als Rettungsweg freigehalten. Somit vermeiden wir, dass Sie keine Rauchgase einatmen.

Rettungskorsett

Das Rettungskorsett stabilisiert die gesamte Wirbelsäule und ermöglicht dem Rettungsdienst die Rettung des Patienten aus schlecht zugänglichen Situationen.

Das Rettungskorsett umschließt wie ein klassisches Korsett den Oberkörper unterhalb der Achseln und ist am Rücken bis über den Kopf hinaus verlängert. Stabilisiert wird das Kunststoffgewebe durch senkrecht eingearbeitete Streben. Es wird durch mehrere Zugbänder um Oberkörper, Oberschenkel und Stirn fixiert. Nach dem Anlegen sind unabsichtliche Bewegungen des Halses und der Brustwirbelsäule unmöglich, die Wirbelsäule wird vollständig entlastet. Somit kann eine Patientengerechte Rettung aus einem verunfallten Fahrzeug sichergestellt werden.

Aber auch bei der Rettung aus der Tiefe (z.B. Kanalbauschächten, Brunnen und Bergwerksschächten) kommt das K.E.D.-System zum Einsatz.

Rollwagen Atemluft

mobile Komponente für das Fahrzeug Gerätewagen Atemschutz.

  • Gewicht: 260kg [CFK] // 320kg [Stahl]
  • Beladung: Atemluftflaschen

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unser Fahrzeug GW-A.

Rollwagen Be- und Entlüftung

mobile Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

  • Gewicht: 280 kg
  • Beladung: u.a. Be- und Entlüftungsgerät, Leichtschaumvorsatz, Mehrbereichs-Schaummittel, Anschlußkabel EX

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N hier.

Rollwagen Beleuchtung

mobile Komponente für unser Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub. Unter anderem befindet sich ein Rollwagen Beleuchtung als Standardbeladung auf dem Fahrzeug Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung.

 

Ermöglicht ein Ausleuchten von Einsatzstellen. Auch ein selbstständiges Abarbeiten, zusammen mit dem Rollwagen Wasserschaden, beispielsweise bei Unwetter, ohne ein Fahrzeug zu binden.

  • Gewicht: 360kg
  • Beladung: u.a. Stromerzeuger 13kVA, Powermoon, Kabeltrommel, Benzinkanister, ...

 

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge  GW-L TH und GW-N.

 

Rollwagen Bindemittel

Standardbeladung auf Gerätewagen-Logistik/Technische Hilfeleistung. Kann alternativ auch auf Gerätewagen Nachschub verlastet werden.

 

  • Gewicht: 390 kg
  • Beladung: u.a. Bindemittel [Sack], Müllbeutel

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unser Fahrzeug GW-L/TH.

Rollwagen Gefahrgut 1

mobile Komponente für Gerätewagen Logstik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

Bei Einsätzen mit Gefahrstoff zum Auffangen und Abdichten der austretenden Stoffe.

  • Gewicht: 250kg
  • Beladung: u.a. Edelstahlfässer, ABEK2P3 Filter, Wellschläuche, Fasspumpe mit Zubehör

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Rollwagen Gefahrgut 2

mobile Komponente für Gerätewagen Logstik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

Bei Einsätzen mit Gefahrstoffen zum Auffangen und Abdichten der austretenden Stoffe.

  • Gewicht: 210kg
  • Beladung: u.a. Handmembranpumpe, Abdichtmittel, Gummistiefel, Ansaug/gussrohr, Spanngurte

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Rollwagen Gitterbox

mobile Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

  • Gewicht: 90 kg
  • Beladung: u.a. Arbeitsplatte (variabel), Plastikwanne

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N hier.

Rollwagen Lastwiderstand

mobile Komponente für Aggregate und den Feuerwehranhänger Notstrom.

  • Gewicht: 270 kg

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unseren Anhänger Fw-A Notstrom.

Rollwagen Schlauch B - 500

mobilie Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

  • Gewicht: 425 kg
  • Beladung: u.a. Druckschlauch B gekuppelt, Schlauchbrücken

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Rollwagen Schnelleinsatzzelt

mobile Komponente für unseren Einsatzleitwagen.

Dient beim Einsatz in Großschadenslagen, wenn beispielsweise ein Führungsstab vor Ort an der Einsatzstelle einberufen wird.

  • Gewicht: 270kg
  • Beladung: u.a. Zelt, Zeltheizung, Beleuchtung, Kabeltrommel

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unser Fahrzeug  ELW 1.

Rollwagen Tankabsaugung

Standardbeladung auf Gerätewagen-Logistik/Technische Hilfeleistung. Kann alternativ auch auf Gerätewagen Nachschub verlastet werden.

 

  • Gewicht: 190kg
  • Beladung: u.a. Zuwa Pumpe, Druck/Saugschläuche, Tankpistole, Faltwannen, Handschuhe

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N hier.

Rollwagen Technische Hilfeleistung

mobile Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

Ermöglicht eine Technische Rettung im schweren Gelände oder mehreren möglichen Einsatzstellen. Ist an kein Fahrzeug gebunden.

  • Gewicht: 305 kg
  • Beladung: u.a. Rettungsschere, Spreizgerät, Pedalschneider, Rettungszylinder, Hydraulisches Aggregat, Unterbau-Blöcke

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N hier.

Rollwagen Wasserschaden

mobilie Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

  • Gewicht: 310 kg
  • Beladung: u.a. Flachsaugpumpe, Tauchpumpe, Mini-Chiemsee-Pumpe, I-Sauger mit Zubehör, Personenschutzschalter, Spannungsprüfer, Druckschläuche, Kabeltrommel

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Rollwagen Wasserschaden Chiemsee A

mobilie Komponente für Gerätewagen Logistik/Technische Hilfeleistung und Gerätewagen Nachschub.

  • Gewicht: 370 kg
  • Beladung: u.a. Chiemseepumpe A, Gummischieber, Saugschlauch A, Druckschlauch A, I-Sauger mit Zubehör, Personenschutzschalter, Spannungsprüfer, Druckschläuche, Kabeltrommel

 

Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Rollwagen Windenzubehör

Standardbeladung auf Gerätewagen Logistik/TH. Mobile Komponente alternativ auch auf unseren Gerätewagen Nachschub möglich.

  • Gewicht: 400 kg
  • Beladung: u.a. Motorwinde mit Zubehör, Zugseil für Motorwinde, Endlossschlingen, Karabinerhaken [t], Zugketten

 


Hier finden Sie mehr Informationen über unsere Fahrzeuge GW-L/TH und GW-N.

Schere und Spreizer

Die Schere und der Spreizer sind die meist eingesetzten hydraulischen Rettungsgeräte der Feuerwehr bei Verkehrsunfällen mit eingeklemmten Personen. Neben diesen Rettungsgeräten kommen auch die sogenannten Hydraulikzylinder zum Einsatz.

Durch unterschiedlichster Schneide- und Spreiztechniken können Fahrzeugtüren und Dächer in kürzester Zeit entfernt werden, um an die verunfallte Person zu gelangen und diese schonend aus ihrem Fahrzeug zu retten.

Wärmebildkamera

Die Wärmebildkamera zeigt uns im Einsatz unterschiedlichste Temperaturen an. Sie erleichtert uns vor allem die Suche nach Personen in Räumen oder Umgebungen die stark verraucht sind, zeigt Glutnester an oder wird nach Brandeinsätzen verwendet um die Temperaturen des Brandgutes zu kontrollieren.
Außerdem kann sie bei Gasflaschen unterschiedlichster Inhaltsstoffe eventuelle Leckagen oder Füllmengen anzeigen.

ZMS / Pumpenstand

Am hinteren Teil des Fahrzeuges ist der Pumpenstand. Von hier aus steuert der Maschinist (Fahrer des Feuerwehrfahrzeuges) die Feuerlöschkreiselpumpe über das sogenannte ZMS (Ziegler-Modul-System). Nicht nur die Pumpe und die damit Verbundene Schnellangriff-Einrichtung können hier bedient werden, sondern auch die Heckwarnbeleuchtung, der Lichtmast und das Stromaggregat.