Obertshausener Feuerwehrleute rücken nach Nordrhein-Westfalen aus

Zum Einsatz nach Nordrhein-Westfalen sind am Donnerstagnachmittag (15. Juli) auch Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Obertshausen aufgebrochen. Nach heftigem Dauerregen und Unwettern in Nordrhein-Westfalen ist die Lage in weiten Teilen des Landes sehr angespannt. Überschwemmungen, Erdrutsche, mit Wasser überströmte Keller und viele weitere Katastrophen haben viele Städte schwer getroffen. Einwohnerinnen und Einwohner kommen nicht mehr aus ihren Häusern und müssen von Einsatzkräften befreit werden. Auch die Zahl der Toten steigt.

Um vor Ort Unterstützung zu bekommen, wurde der Notstand ausgerufen. Aufgrund eines Einsatzbefehls für Einheiten des Katastrophenschutzes in Hessen, wurden auch Einheiten des Landkreises Offenbach zur Unterstützung der Kräfte in Nordrhein-Westfalen angefordert. Auch die Stadt Obertshausen hat kurzfristig elf Feuerwehrleute finden können, die nun bis einschließlich Sonntag im Raum Köln eingesetzt werden. Mitglieder beider Stadtteilwehren haben sich bereit erklärt, sofort zu helfen. Mit dem Löschgruppenfahrzeug 10 Katastrophenschutz (LF 10 KatS) sowie zusätzlich mit einem Mannschaftstransportwagen (MTW) haben sich die Obertshausener Helferinnen und Helfer auf den Weg gemacht.

„Danke für die kurzfristige Organisation und Zusage zu helfen und alles Gute für den Einsatz! Kommt gesund wieder zurück“, sagte Bürgermeister Manuel Friedrich bei der Abfahrt der Obertshausener Einsatzkräfte. In einer spontanen Aktion hatte der Rathaus-Chef zuvor gemeinsam mit den Inhabern von Edeka Deckenbach, der Metzgerei Picard und dem A&O Frischezentrum Verpflegungspakete gepackt und diese den Feuerwehrleuten für die Reise an die Einsatzorte bereitgestellt.

Von Neu-Isenburg aus ging es dann für die Obertshausener Einsatzkräfte gemeinsam mit anderen Einheiten weiter nach NRW zum Hilfseinsatz. Geplant sei im Anschluss an den Einsatz, der bis Sonntag andauern soll, eine Ablösung des Personals durch andere Einsatzkräfte der Obertshausener Feuerwehren, wie der stellvertretende Stadtbrandinspektor Andy Glaw mitteilte. Die Gesamteinsatzdauer sei mit voraussichtlich maximal einer Woche genannt worden.



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