Technische Hilfeleistung

Da von jetzt an die Abende dunkler und kälter werden, verschlägt es uns von nun an ins Feuerwehrhaus.

Am letzten Übungsdonnerstag behandelten wir das Thema Technische Hilfeleistung. Wir haben drei Gruppen gebildet und an drei Stationen verschiedene Szenarien geübt sowie die verschiedenen Geräte kennen gelernt.

An der ersten Station haben wir uns mit den hydraulischen Schneid- und Spreizgeräten beschäftigt. Diese beide Geräte werden in der Regel bei Verkehrsunfällen verwendet um Patienten aus verschlossenen und deformierten Autos retten zu können.

Mit der Schere wurde von uns ein Metallrohr ganz schnell und einfach durchgeschnitten. Als weitere kleine Geschicklichkeitsübung mussten wir versuchen einen Tennisball mit der Spitze des Spreizers vorsichtig zu verschiedenen Ablageorte zu bringen, ohne dass der Ball zu sehr zerdrückt wird oder runterfällt. Hier war Fingerspitzengefühl an der Steuerung gefragt! Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt dass die Geräte ca. 25 kg wiegen.

Die zweite Station behandelte das Thema der Patientenrettung. Welches Rettungsgerät wird für welche Situation genutzt? Und was sind die Vor- oder Nachteile an den diversen Tragen die uns zur Verfügung stehen? Aber nicht nur die Art der Trage sondern auch das richtige Sichern des Patienten wurde geübt.
Und so testeten wir Schaufeltrage, Spineboard, Korbtrage und die Krankentrage.

An der dritten Station wurde mit den Hebekissen geübt. Angenommene Lage war eine verletzte Person welche unter einem Rollwagen eingeklemmt war.

Mittels der Hebekissen konnte der Dummy einfach und schnell gerettet werden, indem der 450 Kilo schwere Rollwagen mit Luftdruck angehoben wurde. Aber auch hier gibt es einiges zu beachten, wie der richtige Anschluss der Schläuche und das Einstellen des richtiges Drucks. Außerdem muss das Unterbauen mit Rüstholz geübt werden, damit die Person bei einem Absacken nicht erneut eingeklemmt werden kann.

Eure Jugendfeuerwehr Obertshausen



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